Wintersemester 2017

 

 

Prof. Daniel Hausig
Atelierbesprechung

Di, 16.00 – 18.00 Uhr | erstes Treffen: 24. Oktober 2017 | Studentenatelier oder Raum 3.2 *
Freies Arbeiten in den Bereichen Licht, Installation und Mixed-Media. Die Projekte werden in der Gruppe besprochen.

 

Prof. Daniel Hausig
Ortsspezifik

Mi, 16.00 – 18.00 Uhr | erstes Treffen: 25. Oktober 2017 | Raum 3.2 *
In diesem Projekt geht es um die Wahrnehmung von öffentlichen, halböffentlichen sowie privaten „Orten“ und die Übersetzung in ein Bild. Wir identifizieren Zonen, Bereiche und Sphären im „Raum“, die Übergänge vom Öffentlichen in das Halböffentliche bilden oder auch private Grenzflächen, die in etwas Unbestimmtes übergehen.  Wir betrachten Räume, Gebäude und Architektur als „Benutzeroberfläche“ und entdecken daran „soziale“ oder „kulturelle“ Oberflächen, die Spuren und Zeitebenen seiner gegenwärtigen oder ehemaligen Benutzer haben. Die Wahl des Bildmediums ist den Teilnehmern freigestellt. Es geht um ein erzählerisches Prinzip, das sich gut über Fotografie, Videobild und Zeichnung, etc. transportieren lässt. Das Projekt ist für alle Studiengänge offen.

 

Prof. Daniel Hausig | Mert Akbal
Animierte Malerei – ein Schulterblick
erstes Treffen: 24. Oktober 2017 | 11.00 – 16.00 Uhr | Raum 3.2 *
Workshop Block 1 | 06. – 08. November 2017
Workshop Block 2 | 11. – 15. Dezember 2017
Begriffe wie „Animierte Malerei“, „Speedpainting“, „Temporäre Wandmalerei“ oder „Mural“ fallen oft in Verbindung mit künstlerischen Praktiken, die im urbanen Kontext irgendwo zwischen Malerei und Mapping verortet sind. Die malerischen Arbeitsweisen haben häufig einen performativen Ansatz und zeitbasierte Aspekte. Im Vordergrund steht nicht das singuläre, stille Bild als Artefakt, sondern der Prozess des Malens, das Temporäre, die Performance. Wir wollen im Atelierprojekt „Animierte Malerei – ein Schulterblick“ diesen anderen Blick auf die Malerei untersuchen.

Mit Hilfe des Computers ist es relativ einfach, den Malprozess als Video aufzuzeichnen. Alternativ können Zeichnungen, Kollagen und Skizzen digitalisiert und für Mapping- Sequenzen aufbereitet werden. Wir untersuchen in zwei Blockveranstaltungen (zwei Workshops) beide Arbeitsmethoden und wie sich mittels Projektion Medien wie Malerei, Materialcollage, Fotografie oder Zeichnung auf architektonische Großflächen überführen und in ein „Licht Fresco“, eine „Projektion-Reflektion-Malerei“ oder „Schattenmalerei“ verwandeln. Die zweite Veranstaltung (Block II) findet in Form eines offenen Ateliers im Saarland Museum statt. Geeignete Arbeiten können im Sommer 2018, in Verbindung mit dem Projekt Revolver #2, auf dem Gebäude-Ensemble der Modernen Galerie präsentiert werden.

 

Ingo Wendt
Grundlagen der Gestaltung mit Licht I
Do, 18.00 – 20.00 Uhr | erstes Treffen: 26. Oktober 2017 | Raum 3.2 *
Das Angebot richtet sich an Studierende die sich für Licht als künstlerisches und gestalterisches Medium interessieren und versteht sich auch als Vorbereitung für Projektarbeit bei Professor Daniel Hausig, als Hilfestellung für eigene Projekte und öffnet Leihoptionen für Licht Equipement.
Dieser erste Teil der Veranstaltung behandelt grundlegendes Wissen. Was leuchtet und auf welche Weise? Im Lichtlabor machen wir konkrete, visuelle Erfahrungen durch Experimente und das Sehen und Bewerten von Lichtquellen. Beispiele aus Theorie und Praxis werden uns dem Wesen des Lichtes und seiner Verwendung in Kunst und Gestaltung näher bringen.
Basiswissen über die Arbeit mit digitaler Lichtsteuerung wird erworben. Software und DMX- Controller erlauben es Licht und geeignete Verbraucher zu steuern. Wir bauen eine Pixelmatrix und gestalten dafür individuelle Lichtanimationen. Mit diesem Objekt werden wir uns dann auf dem Rundgang präsentieren.

 

 

 

Infos und weitere Termine siehe Aushang im Hauptgebäude.

*  Raum 3.2 befindet sich unter dem Dach im Hauptgebäude. Vom Haupteingang aus die Treppe im linken Gebäudeteil ganz nach oben und dann durch das Archiv.